Mit fingierter Versicherungskürzung ins Heim

Die Versicherung bezahlte 182 Stunden. Geleistet wurden 150 Stunden.

Es wurden 32 Stunden zu wenig geleistet. Die Pflege wurde heruntergefahren und an gewissen Abenden kam keine Spitex mehr. Die Beiständin schreibt:

«Bereits schon einmal wurden die Stunden gekürzt. Sollte eine weitere Kürzung erfolgen, so muss Frau S. vermehrt Grundpflege leisten. lch mache mir nun schon etwas Sorgen, da die Qualität der von Frau S. geleisteten Pflege schon jetzt nicht immer zufriedenstellend ist… Sollten diverse Leistungen nun gekürzt werden, so ist die Versorgung von A. zu Hause meines Erachtens nicht mehr sichergestellt.» (KESB-Akte 399)

Die Versicherung kann die Kürzung nicht nachvollziehen. Die Spitex hat die Stunden ohne Grund gekürzt, und die Beiständin meldete der KESB, die Versorgung sei nun nicht mehr sichergestellt.